Lehrstuhl-Exkursion im Sommersemester 2012


in die Gedenkstätte Flossenbürg

 
Die Seminare von Dr. Alexander Schmidt und Nadja Bennewitz

"Nationalsozialistische Erinnerungsorte im Unterricht – NS- Dokumentationszentren und KZ-Gedenkstätten in Bayern"

"Gedenkorte, Mahnmale und geschichtskulturelle Einrichtungen zum NS"

"NS-Geschichte im Geschichtsunterricht"

haben am So, 6. Mai 2012 bei einer Tagesexkursion nach Flossenbürg die Gedenkstätte und die beiden dortigen Ausstellungen besucht.

Thema war sowohl die Geschichte des Konzentrationslagers, die der Häftlinge und der Täter, als auch die Nachgeschichte des Lagers und der Umgang mit der NS-Vergangenheit in der bundesdeutschen Gesellschaft und in Flossenbürg im besonderen.


Einführung vor der ehemaligen SS-Kommandantur durch Dr. Alexander Schmidt, wissennschaftlicher Mitarbeiter des Dokumentationszentrums Reichs- parteitagsgelände Nürnberg, langjähriger pädagogogischer Leiter der Gedenkstätte Flossenbürg, z.Zt. Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte.

 

 

 


Durch die heutige Gedenkstätte führt die Verbindungsstraße zu dem Wohngebiet auf dem ehemaligen Lagergeländer. Im Hintergrund die SS- Kommandantur, durch die der zentrale Zugang zum Häftlingslager führte und die Verwaltungssitz des Konzentrationslager war.

 

 

 

 


Von den Lagergebäuden des Häftlingsbereichs stehen nur noch die ehemalige Wäscherei, im Keller das "Häftlingsbad" (rechts), und die ehem. Häftlingsküche (Gebäude links) rechts und links des Appellplatzes.

 

 

 

 

 


Große Teile des ehemaligen Lagergeländes wurden in den 1950er Jahren mit privaten Wohnhäusern überbaut.

 

 

 

 

 

 

Von den Arrestzellen existieren nur noch die Grundmauern und ein Gebäude (im Hintergrund). U.a. wurde hier der evang. Theologe Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) ermordet.

 

 

 

 

 

 


In den beiden noch existenten Gebäuden auf dem Appellplatz befinden sich die Ausstellungen über die Geschichte vom „Konzentrationslager Flossenbürg 1938-1945“  und zu den Nachwirkungen des Konzentrationslagers „was bleibt“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der Grund für die Errichtung des KZ in Flossenbürg war das Granitvorkommen im Steinruch. Hier mussten die Häftlinge unter mörderischen Umständen Zwangsarbeit leiste. Auch heute noch wird in dem Steinbruch abgebaut.

 

 

 

 

 

Die einstigen Gebäude und Baracken des KZ verfallen in dem heutigen Steinbruch.